Aberdeen

Aberdeen heißt Aberdeen, weil „aber“ Mündung bedeutet und hier Deen und Don in die Nordsee fließen. Sie zeigt sich auf den ersten Blick als junge, quirlige Stadt, mit schöner Altstadt und auch hier wieder Pubs und Livemusik. Tatsächlich geht die Stadtgründung wohl auf das 6.Jh. zurück. Old Aberdeen lebt von den Studenten. Das Stadtbild ist grau, da viele Häuser aus silbergrauem Granit sind. Wieder ein neuer Eindruck – Großbritannien ist wirklich extrem vielseitig. Aberdeen ist der Hauptversorgungsort für die Offshore – Bohrinseln; die Schiffe, die wir im Hafen gesehen haben sind eine Mischung aus Frachter und Schlepper. Von hier kann man sich auf den 240 km langen Castle-Trail begeben und 10 der schönsten Schlösser besuchen, die über einen Zeitraum von 700 Jahren gebaut wurden – leider haben wir nur die Hinweisschilder dazu gesehen, als wir vom Whisky-Trail kamen, den man natürlich besser mit dem Bus bereist. Wir haben in der Glen Grant Destillery angehalten und noch einen kurzen Abstecher zu Glenfiddich gemacht. Für 5 Pfund besichtigt man bei ersterer den Park und bekommt eine Führung durch die Anlage, außerdem kann man probieren – und wenn man das nicht kann, werden 2 Pfund beim Kauf einer Flasche angerechnet. In Schottland gibt es mehr als 100 Destillerien, von denen die meisten im Speyside, östlich von Inverness und benannt nach dem Fluss Spey, liegen. Weit fahren muss man wirklich nicht.

GlenGrant Whisky Sleeping

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