Norden

IMG_8024Wir sind auf dem Rückweg – die Kompassnadel zeigt nach Süden. Gestern sind wir an der nördlichen Küstenlinie gefahren, haben eine Pause in Durness an der Cave of Smoo gemacht und Sonne und Meer genossen. Die Cave of Smoo ist über einen kleine Treppe gut zu erreichen, ein Weg führt zu den Klippen im Atlantik. Man sitzt auf einer weichen Wiese (Schafe waren gerade woanders), der Blick auf das Meer und die Sonne im Rücken – hier baumelt die Seele. Mit derart lauschigen Plätzen hätten wir hier nicht gerechnet. Nach der nächsten Kurve fällt der Blick auf eine Bucht mit weißem Sand und wieder könnte man halten. Wir folgten der Straße um Loch Eriboll und fuhren weiter nach Dunnet Head und John o‘ Groats. Am Duncansby Head standen Zelte im Wind, davor Menschen mit Fernglas und Fotoapparat – hier kann man Wale beobachten. Wir haben es eine Weile versucht, aber der Wind trieb uns weiter. Es gibt hier zwei Zeltplätze, die Lage ist natürlich top, aber eben auch windanfällig. So fuhren wir weiter bis Wick, vorbei an Girnigoe und Sinclair Castle. Und hier ging die Post ab, Sonnabends im Pup. Livemusik, ein Fernseher mit Fußball in der Ecke, Essen bis 22:00 Uhr – ein Glück! Jung und Alt amüsierten sich. Bemerkenswert ist die Anzugordnung, von unauffällig bis schrill, aber vor allem leicht. Kurz Hose, Shirts – wir in Pullover und Winterjacke. Allerdings ist das Wetter, nach Aussage der Einheimischen hier, für diese Jahreszeit viel zu warm und viel zu trocken.

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Ein Kommentar

  1. Die Fotos sind wirklich schön. Hätte ich nicht gedacht, dass GB landschaftlich so toll ist. Sollten wir vielleicht auch mal in unsere Reiseliste aufnehmen.

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