Tausend Dank

an alle Leser, Unterstützer und Spender. Der Lada lief täglich besser, alle Reparaturen im Vorfeld waren ein voller Erfolg. Die technischen Probleme waren auf die lange Standzeit vor der Tour zurückzuführen. Die Bremsen sind jetzt 1a und das Kühlwasserproblem wurde mit einem Schlag auf das Thermostat und die Zuschaltung der Heizung behoben. Es war reichlich warm im Auto, aber der Motor war es nicht mehr. Auch alle Irritationen der Kupplung sind weg –> wir müssen mehr mit dem Lada fahren! Nichtsdestotrotz haben wir nun einen lange Liste mit anstehenden Arbeiten. Allen voran die Außenspiegel, bei Tempo 80 oder einem entgegenkommenden größeren Fahrzeug klappen sie ran. Das Problem hatten wir nicht so oft, da unserer Durchschnittsgeschwindigkeit während der Rallye bei 38,91 km/h lag, wir sind durchschnittlich 376,36 km/d gefahren und haben 356 l Benzin verbraucht. Der Preis für die meisten Kilometer ging mit 5.500 weg, das sind 1.360 km mehr als wir fuhren, und auch diesmal wieder, ich will den Preis nicht – wir waren am Limit. Zum einen lag es an der frühen Dunkelheit, zum anderen natürlich auch an der Strecke, es war fast durchgängig viel Verkehr, insbesondere wenn man noch einige Städte auf dem Plan hatte, und, ein großer Teil der Strecke waren wunderschöne Gebirgsstraßen. Wir haben viele Leute kennengelernt und auch einige Teams von den letzten Rallyes wiedergetroffen, denen geht es wie uns, die Touren birgen eine gewisses Suchtponential. Naürlich haben wir unglaublich viel gesehen, die Zeit ist allerdings noch schnelllebiger als ohnehin. Mir hat es besonders am Ohridsee gefallen, vielleicht gerade weil er in unserer Wahrnehmung etwas abseits liegt und es ein wunderschönes Fleckchen Erde ist. Beeindruckt war ich auch von Sarajewo und der Atmosphäre an den Olympiaschanzen. Für Karsten waren es die Gebirgstraßen, fahren halt. Wir sind überall herzlich aufgenommen worden, der Lada hat auch viele neue Freunde gefunden. Er weckt das Interesse und viele erinnern sich an eigene Geschichten mit diesem Auto. In Ungarn, Bulgarien und Mazedonien sieht man ihn auch noch im Straßenbild. Nicht oft, aber doch einige. Insgesamt wurden 285T€ Spenden gesammelt – bei uns ist da noch etwas Platz…

Jetzt werden wir die Fotos und Videos sichten, einiges kommt noch auf die Seite, und gucken, was SAC so plant. Ab 6. Dezember ist die Anmeldung für die Atlantic Pacific Ocean Drive offen, das bedeutet 2020 geht es von Hamburg nach Wladiwostok. Das ist doch was?!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.